Wie ein Match zum Kartenschach wird


Am Samstag, dem 23. Juni 2018 fand im TCG-Portal Dresden der Supersommer-Cup statt. Dies ist ein League Cup aus dem Spieler unter anderem auch aus anderen Ligen teilnehmen. Mit einer kleinen Verspätung wurde das Turnier gestartet. Einige nutzten es für Tests für das Standardformat 2019, dass ja ab September in Kraft tritt. Andere Spieler haben wiederum ihre Decks für die Pokémon World Championships unter Wettkampfbedingungen getestet.

Mit 21 Spielern war es bisher der meistbesuchte League Cup in Dresden. Davon sind mindestens 10 Leute für die Weltmeisterschafen formal für den 1. Tag qualifiziert.

Interessant wurde es dann im Halbfinale.

In Partie 1 standen sich Ondrej und Martin gegenüber. Beide spielten Deponitox aus Stunde der Wächter und Martin mit Tectass-GX aus Nacht in Flammen. Das erste Match ging erstaunlich schnell an Martin und das zweite Match ging an Ondej. Es musst dann das dritte Match entscheiden. Zum Timeout hatten alle beide 2 Preise und gleich viele Punkte. Erst nach dem dritten und letzten Zug konnte Martin mit Tectass-GX und der Attacke „Überrumpler“ das Halbfinalduell für sich entscheiden.

In Partie 2 wurde parallel zwischen Lasse und Tomaš ausgetragen. Tomaš tritt mit einen klassischen Psiana/Deponitox-Deck und Hasse mit einen Masskito/Wolwerock-GX-Deck an. Das erste Match ging überraschend an Lasse. Tomaš kam nur schwer in die Partie, weil er viel Pech mit der Starthand hatte. Auch Cythnia konnte das Problem nicht lösen. Das zweite Match war deutlich offener und ging an Tomaš. Das dritte Match gewann überraschend Lasse, weil er wieder Tomaš Probleme mit seinem Psiana/Deponitox-Deck hatte. Somit ging das Dull überraschend an Lasse.

Eines Endspiels würdig


Das Finalmatch hat auch das Prädikat „Finale“ verdient und ist ein Match der seines Gleichen sucht.

Martin startet mit Zorua und Lasse hatte ein Masskito-GX sowie ein normales und ein Diancie-Prisma. Überraschend schnell endete auch das erste Match. Denn Martin konnte einfach seine Pokémon nicht schnell genug entwickeln und hatte keine großen Möglichkeiten mit Tectass-GX gefährlich zu werden. Im zweiten Match wurde es deutlich spannender. Martin hatte diesmal schnell sein Tectass-GX in Spiel bringen können und hatte erst mal Lasses Wuffels ausgeknockt. Lasse hatte nur die beiden Masskito-Varianten auf dem Feld und konnte diese nicht schnell genug aufbauen. Im 3. und letzten Match wurde es noch dramatischer. Denn es waren noch 10 Minuten auf der Uhr und beide schenkten sich gar nichts. Lasse hatte auch diesmal wieder viel Pech mit den Preiskarten. Denn sowohl Diancie Prisma, dass ja als Angriffsverstärker für Kampf-Pokémon gilt und Wolwerock-GX das als Pokémon-Fänger dient waren in den Preisen. Wenn schon kein Glück im Spiel ist, kommt meistens auch noch Pech dazu. Lasse hatte 3x Top-Elixier gespielt und konnte keine Energie an das Masskito auf der Bank anlegen. Dann ging es ins Timeout und beide Spieler hatten noch 2 Preiskarten. Alleine die Dauer des Timeouts ging knappe 30 Minuten und zeigte auf, dass es eine hart umkämpfte Partie ist. Lasse hätte nur ein Zororark-GX oder ein Tectass-GX besiegen müssen. Andererseits musste Martin nur noch sein Tectass-GX aus dem Deck sowie eine Pflanzenenergie anlegen und einmal spielen müssen, um dies für sich entscheiden zu können. Mit Bromley ziehen und das Turnier gewinnen.

Das Finale hatte schon Regionals-Niveau und zeigte doch auf, dass man doch noch durchaus aussichtslose Matches drehen kann. Auch wenn es am Ende für Lasse nicht gereicht hat.

Ich gratuliere Natürlich Martin für den League Cup-Sieg und bedanke mich bei den Protagonisten so ein tolles Match.

Ich bedanke mich auch bei allen Spielern für die Teilnahme und freue mich auf den nächste League-Cup.